Jah­res­be­richt 2025

Lie­be Mit­glie­der, För­de­rer, Part­ner und Freun­de von IZOG,
das Jahr 2025 mar­kiert einen bedeut­sa­men Wen­de­punkt in unse­rer Ver­eins­ge­schich­te. Mit dem Abschluss unse­rer bun­des­wei­ten Feld­stu­die und der wach­sen­den Aner­ken­nung als Fach­stim­me in der Prä­ven­ti­ons­ar­beit haben wir wesent­li­che Mei­len­stei­ne erreicht. Die­ser Bericht gibt Ein­blick in unse­re Akti­vi­tä­ten und die wei­te­re Pro­fes­sio­na­li­sie­rung unse­rer Arbeit.

Nach inten­si­ver zwei­jäh­ri­ger Arbeit konn­ten wir die Recher­che­pha­se unse­rer bun­des­wei­ten Feld­stu­die zu Bezie­hungs­ge­walt erfolg­reich abschlie­ßen. Damit liegt uns erst­mals ein umfas­sen­der Daten­satz vor, der Ein­bli­cke in die Prä­ven­ti­ons- und Inter­ven­ti­ons­land­schaft aller Bun­des­län­der ermög­licht.

Im Rah­men die­ser Arbeit haben wir den Begriff „Simu­lar­chat” ent­wi­ckelt – ein inno­va­ti­ver Ansatz, der neue Wege in der prä­ven­ti­ven Anspra­che eröff­net. Mit dem Start der Aus­wer­tungs­pha­se beginnt nun der eigent­li­che wis­sen­schaft­li­che Kern unse­rer Stu­die.

Wir freu­en uns, Kers­tin als neu­es akti­ves Mit­glied in unse­rer Initia­ti­ve begrü­ßen zu dür­fen. Ihre Exper­ti­se berei­chert unser Team und stärkt unse­re Hand­lungs­fä­hig­keit.

Zudem konn­ten wir ein wei­te­res För­der­mit­glied gewin­nen. Die­se kon­ti­nu­ier­li­che Unter­stüt­zung ermög­licht uns, unse­re Prä­ven­ti­ons­ar­beit lang­fris­tig zu pla­nen und aus­zu­bau­en. För­der­mit­glied­schaf­ten sind ein wesent­li­cher Bau­stein unse­rer finan­zi­el­len Unab­hän­gig­keit.

Unse­re Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ar­beit hat 2025 wei­te­re Fort­schrit­te gemacht. Sti­cker und Fly­er sind fer­tig pro­du­ziert und ste­hen zur Ver­tei­lung bereit. Die­se Mate­ria­li­en trans­por­tie­ren unse­re Bot­schaft in den öffent­li­chen Raum und machen unse­re Prä­ven­ti­ons­an­sät­ze nied­rig­schwel­lig zugäng­lich.

Auf You­Tube wur­de das Inter­view mit Frau Prie­se ver­öf­fent­licht, das wich­ti­ge Ein­bli­cke in die prak­ti­sche Prä­ven­ti­ons­ar­beit bie­tet.

Unser Pod­cast „Dia­log gegen Gewalt – IZOG im Gespräch” ist nun auf allen rele­van­ten Platt­for­men ver­füg­bar: Spo­ti­fy, Apple Pod­casts und Ama­zon Music. Damit errei­chen wir Hörer:innen dort, wo sie ohne­hin Pod­casts kon­su­mie­ren – ein wich­ti­ger Schritt zur Ver­brei­tung unse­rer Inhal­te.

Eine beson­de­re Aner­ken­nung unse­rer Fach­kom­pe­tenz stellt die Anfra­ge des WDR dar, die IZOG als Expert:innen zum The­ma Umgangs­recht zu befra­gen. Die­se Medi­en­an­fra­ge zeigt, dass unse­re Stim­me in der öffent­li­chen Debat­te um Kin­der­schutz und fami­li­en­recht­li­che Fra­gen zuneh­mend wahr­ge­nom­men wird. Wir set­zen uns dafür ein, die Per­spek­ti­ve der Prä­ven­ti­on in die öffent­li­che Dis­kus­sio­nen ein­zu­brin­gen.

Die Bewil­li­gung unse­res Antrags auf Mikro­för­de­rung ist ein wich­ti­ger Erfolg. Die­se Mit­tel ermög­li­chen es uns wei­ter unse­re Pro­jek­te umzu­set­zen und unse­re Arbeit wei­ter zu pro­fes­sio­na­li­sie­ren. Die För­de­rung unter­streicht das Ver­trau­en in unse­re Ver­eins­ar­beit und bestä­tigt die Rele­vanz unse­res Ansat­zes.

Im Jahr 2025 durf­ten wir beim Rota­ry Club einen Vor­trag über unse­re Prä­ven­ti­ons­ar­beit hal­ten. Sol­che Auf­trit­te sind essen­ti­ell, um unse­re Bot­schaft in ein­fluss­rei­che gesell­schaft­li­che Krei­se zu tra­gen und poten­zi­el­le Unter­stüt­zer für unse­re Arbeit zu gewin­nen.

Wir waren zudem beim 40. Jubi­lä­um des BApK (Bun­des­ver­band der Ange­hö­ri­gen psy­chisch erkrank­ter Men­schen e.V.) ver­tre­ten. Die Ver­net­zung mit Orga­ni­sa­tio­nen, die sich mit ver­wand­ten The­men­fel­dern beschäf­ti­gen, stärkt unse­ren inter­dis­zi­pli­nä­ren Ansatz in der Gewalt­prä­ven­ti­on.

Unser Ehren­amts­tag bot erneut die Gele­gen­heit zum per­sön­li­chen Aus­tausch. Die­se Prä­senz­tref­fen sind unver­zicht­bar für den Zusam­men­halt unse­rer Initia­ti­ve und die gemein­sa­me Stra­te­gie­ent­wick­lung. Der direk­te Dia­log zwi­schen unse­ren Mit­glie­dern bringt neue Ideen her­vor und fes­tigt unse­re Gemein­schaft.

Mit der begin­nen­den Aus­wer­tung unse­rer Feld­stu­die und der wach­sen­den media­len Sicht­bar­keit sind wir gut auf­ge­stellt für die kom­men­den Her­aus­for­de­run­gen. Unser Ziel bleibt: Gewalt im sozia­len Nah­be­reich ver­hin­dern, bevor sie ent­steht.

Ein herz­li­ches Dan­ke­schön an alle Mit­glie­der, För­de­rer und Unterstützer:innen. Eure Arbeit und euer Enga­ge­ment machen unse­re Mis­si­on mög­lich. Gemein­sam gestal­ten wir eine Zukunft des respekt­vol­len Mit­ein­an­ders.

Wir bli­cken mit Zuver­sicht auf die kom­men­den Her­aus­for­de­run­gen. Unser beson­de­rer Dank gilt allen Mit­glie­dern, Unter­stüt­zen­den und Koope­ra­ti­ons­part­nern, die unse­re Arbeit im Jahr 2024 ermög­licht haben. Gemein­sam gestal­ten wir eine Zukunft des respekt­vol­len Mit­ein­an­ders.

  • Frau mit Mädchen
  • Mann und Frau im Rollstuhl
Dank­sa­gung

Ein herz­li­ches Dan­ke­schön an alle, die uns unter­stützt haben. Gemein­sam set­zen wir uns wei­ter­hin für eine Welt ohne sozia­le Gewalt im Nah­be­reich ein.