3 SCHAUSPIELERINNEN
10 TAGE
2.458 MÄNNER TÄTER

In Deutsch­land wer­den pro Tag 9 Kin­der Opfer sexu­el­ler Gewalt im Inter­net. In jeder Schul­klas­se sit­zen aktu­ell 1 – 2 betrof­fe­ne Kin­der! Es ist höchs­te Zeit, prä­ven­tiv tätig zu wer­den, über die Gefah­ren zu spre­chen und unse­re Kin­der auf­zu­klä­ren. Wir müs­sen han­deln! Und zwar jetzt!

Es reicht nur ein Klick: Jugend­li­che sind in den digi­ta­len Medi­en täg­lich der mas­si­ven Bedro­hung durch Cyber­g­roo­ming aus­ge­setzt. Erwach­se­ne Män­ner und Frau­en nut­zen dabei die Nai­vi­tät, die Unwis­sen­heit oder Uner­fah­ren­heit von jun­gen Men­schen im Netz scham­los aus.

Gefan­gen im Netz ist ein fil­mi­sches Expe­ri­ment, das ein Schlag­licht auf das Tabu­the­ma sexu­el­le Gewalt an Kin­dern und Jugend­li­chen im Netz wirft: Drei voll­jäh­ri­ge Dar­stel­le­rin­nen, drei Kin­der­zim­mer, 10 Tage und 2.458 Män­ner mit ein­deu­ti­gen Absich­ten. Die drei sehr mäd­chen­haft aus­se­hen­den Akteu­rin­nen, die sich im Netz mit fik­ti­ven Pro­fi­len als 12-Jäh­ri­ge aus­ge­ben, chat­ten aus sorg­fäl­tig nach­ge­bau­ten ‚Kin­der­zim­mern’ in einem Film­stu­dio mit Män­nern aller Alters­grup­pen. Die “Mäd­chen” wur­den von den Män­nern online auf­ge­spürt und kon­tak­tiert. Die meis­ten der Män­ner fra­gen nach Sex am Bild­schirm und schi­cken expli­zi­te Fotos oder Links zu Por­no­sei­ten. Eini­ge ver­su­chen, die Mäd­chen zu erpres­sen. Der Film erzählt fes­selnd das Dra­ma der drei Dar­stel­le­rin­nen vom Cas­ting über die ers­ten Kon­tak­te bis zu den Tref­fen mit den Män­nern. Sechs Kame­ras dre­hen die Ereig­nis­se mit; die Dreh­ar­bei­ten wer­den juris­tisch und psy­cho­lo­gisch umfas­send betreut und beglei­tet. Die Täter wer­den mit ihren eige­nen Waf­fen ver­folgt, so wer­den aus den Jägern Gejag­te. Ein Film, der auf­rüt­telt!

https://www.gefangenimnetz.de/